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Seine Ernennung zum Prior im Konvent von Petit Castelet (Tarascon) unterbricht im Jahre 1928 seine intensive Tätigkeit.
Ein Jahr später kommen drei junge Frauen aus Marseille zu ihm, und ersuchen ihn um seinen geistlichen Rat.
Die jungen Frauen leiten in Marseille eine Privatschule und suchen nach einer neuen Ausrichtung ihres Lebens.
Aus diesem ersten Treffen wird später eine neue geistliche Familie entstehen:
Notre Dame de Vie - Unsere Frau vom Leben
Nach der Ernennung zum Prior in Agen (1932-1936) und in Monte Carlo (1936-1937) wird er als Mitglied des Generalrates des Karmelordens gewählt und bleibt daraufhin bis 1955, (mit Ausnahme des Krieges 1939 – 1940), in Rom. Er wird insbesondere mit den Karmelklöstern in den französischsprachigen Ländern betraut.
Während er sich ganz um die Entfaltung des Instituts Notre Dame de Vie kümmert, widmet er sich weiterhin seiner Predigttätigkeiten, die in der Niederschrift seines Meisterwerkes Ich will Gott schauen (1948 – 1951) münden.
Durch seine häufigen Reisen innerhalb und außerhalb Frankreichs erlebt er hautnah die Erschütterungen der Nachkriegszeit und die neuen Initiativen des Apostolats in der Kirche.
Als er 1955 nach Frankreich zurückkehrt, wird er zum Provinzial ernannt(1957-1960 und 1963-1967).
Mit großer Freude nimmt er die Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils an, und es liegt ihm sehr am Herzen, diese bekannt zu machen und in die Tat umzusetzen.

Bis zu seinem Tod trägt er große Verantwortung im Orden und am Ostermontag, den 27.März 1967, Fest der Mutter des Lebens, geht er schließlich ins Leben ein.