1914 – 1918 : Der Krieg, hart, furchtbar, roh

Er unterbricht seine Priesterausbildung und geht als Freiwilliger in die Armee. Dem Militärdienst folgt der Einsatz an der Front : 5 Jahre lang nimmt Henri Grialou an den großen Kämpfen teil : In den Argonnen, in Verdun, am Damenweg…. 1919 kehrt er in das Priesterseminar von Rodez zurück.

Aus einem Brief an einen Freund, ebenfalls Seminarist (1914) : Der Krieg ist hart, furchtbar ohne Zweifel roh ; er zwingt uns große Mühsal auf, (…) Und doch findet man sich abends, nach der Schlacht als Mensch und besonders als Christ wieder. Und in diesen Momenten leidet man am meisten, wenn man die Schreie der Verwundeten hört oder das Röcheln der Sterbenden.